Schloss Charlottenburg
Die Geschichte von der Sommerresidenz zum Stadtschloss

1696 gab Herzogin Sophie Charlotte von Hannover, Gemahlin des preußischen Kurfürsten Friedrich III., den Bau einer Sommerresidenz im kleinen Dorf Lietze (Lützow) in Auftrag. Zunächst startete der Architekt Johann Arnold Nehring mit den Zeichnungen für das Objekt, nach dessen Tod übernahm der Baumeister Martin Grünberg die Leitung des Bauvorhabens.1699 wurde das kleine Schlösschen als Lietzenburg (bzw. Lützenburg) eingeweiht. Unter der Ägide von Andreas Schlüter entstanden in den kommenden Jahren zwei südlich ausgerichtete Betriebs- und Gesindehäuser, die den Hof des Schlösschens abgrenzten.

Mit der Krönung Friedrichs III. zum preußischen König Friedrich I. und Sophie Charlottes, zur Königin in Preußen 1701, übernahm Eosander von Göthe den weiteren Ausbau der Sommerresidenz. Durch die Verbreiterung des Schlosses verband er das Ensemble aus Einzelgebäuden zu einem weitläufigen Gesamtbau.

Nach dem Tode Sophie Charlottes 1705 benannte König Friedrich I. von Preußen die Lützenburg in Schloss Charlottenburg um – und beauftragte Eosander von Göthe mit der Durchführung weiterer Ausbauten. Zwischen 1709 und 1712 erhielt der charakteristische Mittelrisalit des Schlosses seine prachtvolle Kuppel. Westlich an das Schloss angrenzend entstand im gleichen Zeitraum das langgezogene Gebäude der Großen Orangerie.

GROßE ORANGERIE WINTERGARTEN MIT FESTLICHEM POTENTIAL 

Die Große Orangerie entstand als Funktionsbau, der sich – ganz im barocken Zeitgeist – durch eine prunkvolle Architektur auszeichnete. In den kalten Wintermonaten überwinterten in den beiden tageslichtdurchfluteten Gebäudeflügeln rund 500 Apfelsinen-, Pomeranzen- und Zitronenbäume.

In den Sommermonaten diente die Orangerie schon damals regelmäßig als Schauplatz prachtvoller Hoffeste und -bälle.

PUBLIKUMSMAGNET UND EVENTLOCATION IM HERZEN DER HAUPTSTADT

Im Rahmen eines Bombenangriffs auf Berlin wurden große Teile des Schlosses Charlottenburg sowie der Großen Orangerie schwer beschädigt. Nach Ende des zweiten Weltkriegs erfolgte der detailgetreue Wiederaufbau, der 1957 mit der Wiederherstellung der Kuppel seinen Abschluss fand.

Heute ist Schloss Charlottenburg das letzte verbliebene Stadtschloss in Berlin – und gilt unter Kennern als eine der schönsten, historischen Adelsresidenzen der Welt.

Neben der großzügigen barocken Architektur beeindruckt das Schloss unter anderem mit kunstvoll errichteten Deckengewölben und pompös ausgestatteten Wohnräumen.

Auch die Kunstausstellungen im Neuen Flügel sowie der barocke, in einen weitläufigen Landschaftspark mündende Schlossgarten, tragen zur Anziehungskraft des Schlosses bei.

Wie das Schloss selbst hat auch die Große Orangerie mit dem Wiederaufbau in den 1950er und 1960er Jahren ihren alten Glanz zurückerhalten – und steht Ihnen heute als exklusive Event Location in Berlin zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Schloss finden Sie auf der Internetseite der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten.

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